Der Blog rund um Gesundheit, Atmung und Fitnesss

Dan Simule – Soloposaunist

Philharmonisches Orchester Plauen-Zwickau

Atemtraining für Bläser mit Hilfe von Atemtrainingsgeräten Atmen kann doch jeder – oder? Warum also die Atmung trainieren? Diese Frage stellen sich sicherlich viele Blasmusiker, die sich mit diesem Thema bisher noch nicht auseinander gesetzt haben. Dieser Ansicht bin ich auch gewesen…

Im Jahr 2013 diagnostizierte Prof. Dr. med. Altenmüller bei mir eine Tätigkeitspezifische fokale Dystonie und Nervendruckschädigung an der Oberlippe mit ausgeprägter fokalen Tremor beim Ansatzspiel. Des Weiteren stellte er eine Unfähigkeit der Lippenkoordination, sowie eine gezielte Kontrolle der Lippen-, Zungen- und Mundhöhlenkoordination beim Posaunenspiel fest.

Das Ergebnis der Diagnose stellte die Folgen einer gestörten Atmung, einer schwachen Atemmuskulatur, zurückgegangene Elastizität des Lungengewebes und des Brustkorbes und eine unzureichendes Nutzung des gesamten Lungenvolumens dar!

Als Lösungsansatz begann ich mit gezieltem Atemtraining mit unterschiedlichem Hilfsmitteln = Atemtrainern. Schnell machten sich Fortschritte bemerkbar und ich konnte die Probleme überwinden, das eigene Spiel und den Klang auf dem Instrument verbessern und verschönern. Nach dieser extremhilfreichen Erfahrung habe ich mir ein Set von verschiedenen Atemgeräten zusammengestellt, welche ich immer wieder benutze.

Ich bin Überzeugt, dass jeder, der einen Blasinstrument spielt davon sehr profitieren kann!

POWERbreathe – Training der Atemmuskulatur

Das absolute Lungenvolumen kann nicht über das hinaus erweitert werden, was in einen Körper von Natur aus angelegt ist. Eine trainierte Atemmuskulatur verfügt über eine bessere Elastizität des Brustkorbes und des Lungengewebes und sorgt dafür, dass vorhandenes Lungenvolumen genutzt wird und man mehr Luft einatmet.

Atembeutel – Training für das Füllen und Leeren der Lunge

Mit dem Atembeutel kann sehr entspannt die Ein- und Ausatmung geübt werden, wobei die Muskeln, welche für diesen Prozess zuständig sind, lernen voneinander unabhängig zu arbeiten. Sehr wichtig ist bei diesen Übung, das die Lungen sich von ganz voll bis ganz leer bewegt!

Breath Builder – Atemtraining in Minimalantrieb

Mit dem Breath Builder trainieren wir mit einem minimalen Aufwand und ohne Druck, lange Ein- und Ausatemzüge. Dabei versuchen wird den Ball immer am Deckel der Röhre zu halten.

Flow Ball – Übung einer konstante Luftsäule

Ein Styroporball muss durch den eigenen Atemstrom – ohne Druck – in der Schwebe gehalten werden, um so eine möglichst konstante Luftsäule zu trainieren.

INSPIRON – mein Liebling Atemtrainer

Der Atemtrainer INSPIRON wurde für das Training der Einatmung entwickelt.

Wird das Gerät umgedreht, kann es auch für das Training der Ausatmung benutz werden!
Um den beste Nutzen mit den INSPIRON zu erzielen, habe ich den original Schlauch entfernt und durch einen ca. 10 cm langen Plastikschlauch ersetzt. An diesen habe ich an dem anderen Ende mein eigenes Mundstück aufgesteckt.

Ziel dieser Übung mit dem INSPIRON (in die Position wie beim ausatmen) ist es den Ball beim Spielen mit dem Mundstück über den gesamten Tonumfang des Instruments – mit minimalem Druck – in der Luft zu halten! Wird der Druck bei gleichzeitiger Verringerung des Luftflusses erhöht, würde der Ball nach unten fallen! Man lernt bei dieser Übung mit niedrigem Luftdruck und einer hohen Luftflussrate zu spielen. Das Ergebnis ist ein sehr guter Klang!

Meiner Empfehlung: Probiert aus und Ihr werdet nach dieser Art von Atemtraining, viel Freude beim Spielen Eurer Instrumente haben und den Klag verbessern!

POWERbreathe K5 BreathLink-Software

Startbildschirm

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Auf der Startebene stehen Ihnen folgende Menüpunkte in den oberen Aktenreiter zur Verfügung:

Home: Startebene mit Anleitung und Weblink zur K5 Internetseite

Training: Trainingsmodus mit Basic View und Pro View für 30 Atemzüge

Test: Zur schnellen Ermittlung der Parameter Kraft und inspiratorischer Fluss

Individualisieren: Individuelle Trainingswiderstände nach Ihren Vorgaben mit bis zu 60 Atemzüge

Ergebnisüberblick: Überblick über Test und Trainingsergebnisse des ausgewählten Nutzerprofils

 

Nutzer Ändern

Nutzer Ändern

 

 

 

 

 

 

In dieser Maske könne Sie ein bestehendes Nutzerprofil aufrufen oder einen neuen Nutzer anlegen.

Neues Nutzerprofil

Neues Nutzerprofil

 

 

 

 

Bei der Neuanlage eines Nutzerprofils geben Sie bitte Vor- und Nachname ohne Kommatrennung ein. Ebenso können Sie das Geburtsdatum, das Gewicht, die Größe und das Geschlecht des Nutzers definieren.

Nach Bestätigung des Nutzerprofils erscheint dessen Namen im zweiten oberen Feld rechts.

Trainingsmodus

Trainingsmodus

 

 

 

 

 

 

Nach Aufruf des Trainingsmodus startet die BreatheLink-Software in der Profiansicht mit standardmäßig eingestellten 4 Kurvendiagrammen.

Auf Wunsch könne Sie die Anzeige beliebig auf das Darstellen von 1, 2, 3 oder 4 Kurvendiagrammen einstellen (Einstellung rechts unten). Ebenso könne Sie für jedes Diagramm den anzuzeigenden Werts bestimmen (Einstellung mittig unten).

Widerstand:

Misst den Inhalationswiederstand und entspricht dem „angehobenen Gewicht“, die von den Atemmuskeln aufgebracht wird.

Inspiration Fluss:

Die Messung zeigt die Geschwindigkeit an, mit der die inspiratorischen Muskeln arbeiten.

Inspiration Kraft:

Die Messung zeigt die Muskelleistung an, welche die Stärke und die Geschwindigkeit kombiniert.

Energy:

Die Messung zeigt die mechanische Leistung an, welche Sie in Ihrer Trainingseinheit verrichtet haben.

Trainingsmodi

 

 

 

 

 

 

 

Beim Klick auf das Feld Normalansicht unten links gelangen Sie in die Standardansicht mit den Anzeigen der Atemparameter in Säulen- bzw. Stabdiagrammen. Eine Spezifikation der Anzeige wie in Profiansicht ist nicht möglich.

Arbeiten im Trainingsmodus

Bestimmen Sie vor dem Training den gewünschten Wiederstandsmodus:

Automatisch: Elektronischer geregelter AVL Wiederstand

Bei Aufruf des Auto-Modus können Sie das Trainingslevel in 5 Stufen (von very light bis very hard) bestimmen.

Alternativ:

Manual: Eingabe eines einzelnen statischen Widerstandswertes in cmH2O

Bei Aufruf des Manual-Modus könne Sie das Trainingslevel anhand der Wiederstandstabelle individuell bestimmen (von 3-200 cmH2O).

Durch drücken der Starttaste kalibriert sich das Basisgerät K5 und das Training kann beginnen.

Bitte beachten Sie: Führen Sie die ersten beiden Atemzüge so kräftig wie möglich durch! Diese dienen zur Referenzermittlung Ihrer Atemparameter und sind Basis der automatischen Widerstandseinstellung Ihres Trainings! In den darauffolgenden 3 Atemzügen regelt die Software Ihren Trainigswiderstand – bis zum Erreichen des Maximalwiderstandes – ein.

Jeder einzelne Atemzug wird nun in der ausgewählten Darstellungsansicht (Profiansicht oder Normalansicht) in Echt-Zeit dargestellt. Die aktuelle Anzahl an durchgeführten Atemzügen erscheint im Feld neben der Start/Stoptaste.

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Das Training endet automatisch nach 30 Atemzügen oder manuell durch Drücken der Stoptaste. Nach Beendigung werden Sie gefragt, ob die gemessenen Daten gespeichert werden sollen. Sollten Sie dies bestätigen, so bietet Ihnen die BreatheLink-Software dann die Möglichkeit Ihr Training zu bewerten. Für diese Funktion stehen Ihnen 5 Smiley-Varianten zur Verfügung.

Bitte beachten Sie, dass diese Funktion lediglich zur individuellen Nachbearbeitung genutzt werden kann und keinen Einfluss auf die gemessenen Parameter hat.

Daten Speicherung

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Smiley Ansicht

Smily

 

 

 

 

Test-Modus

Nach Aufruf des Testmodus wechselt die BreatheLink-Software in den Testmodus mit zentraler Anzeige. Hier kann der Nutzer zwischen 2 Testmodi wählen:

S-Index: Zur Bestimmung der Stärke der Atemmuskulatur

PIF-Messung: Zur Bestimmung des maximal inspiratorischen Flusses

Arbeiten im Testmodus

Bestimmen Sie vor der Testung das zu testende Parameter (S-Index oder PIF) Durch drücken der Starttaste kalibriert sich das Basisgerät K5 und der Testmodus kann beginnen.

Testmodus

 

 

 

 

 

 

 

Führen Sie 3 bis 5 Testatemzüge mit maximalen Atemdruck durch. Bitte beachten Sie , dass nicht die Tiefe oder Dauer der Atemzüge entscheidend ist, sondern die größte Kraft und der höchste Fluss häufig bei kurz geatmeten, kräftig durchgeführten Atemzügen gemessen werden. Durch drücken der Stoptaste beenden Sie den Modus.

Die rote Linie markiert die Bestleistung des aktuellen Nutzers und kann auf Wunsch deaktiviert werden. Wir Empfehlen jedoch die stetige Verwendung der Anzeige zur Motivation des Nutzers seine eigene Bestleistung zu erreichen. Ebenso dient diese Linie als Orientierung zur Messung der erreichten Steigerung Ihrer Atemkraft durch Ihr Atemmuskulaturtraining.

Daten Speicherung

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Smiley Ansicht

Smily

 

 

 

 

Individualisierungs-Modus

Durch Klicken des Individualisieren Button wechselt die BreatheLink-Software auf die Startseite des Individualisieren Buttons zur individuellen Einstellung der Atemwiderstände.

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Hier haben Sie die Möglichkeit bis zu 60 Atemzüge mit individuellem Widerstand zwischen   (3 und 200 cmH2O) zu erstellen.

Die jeweiligen Widerstände können individuell durch verschieben der Bewegungsbalken auf den gewünschten Widerstand für jeden einzelnen Atemzug angepasst werden.

Bitte beachten Sie, dass die Ergebnisse aus dem Individualisierungs-Modus als reguläre Trainingseinheit abgespeichert werden und wie beim Trainingsmodus beschrieben gespeichert und ausgelesen werden können.

Ergebnisüberblick der Trainingsergebnisse

Für einen Überblick über die geleisteten Trainingsergebnisse und deren Parameter wechseln Sie in die Ergebnisüberblick-Funktion im Trainingsmodus.

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Sie erhalten nun eine Übersicht über alle durch diesen Nutzer durchgeführten Trainingseinheiten (9 Einheiten). Diese sind aufsteigend nach Datum sortiert und ermöglichen somit eine schnelle Auswahl der letzten Ergebnisse. Wenn Sie mit der Maus über die einzelnen Einheiten fahren, werden Ihnen die subjektiven Einschätzung (Smiley), sowie Datum, Uhrzeit und Parameter der Trainingseinheit angezeigt.

Durch Doppelklick auf eine Einheit öffnet sich diese im Modus Trainingseinheiten Einzeleinheiten (siehe Übersicht links oben). In der zentralen Anzeige erscheint nun ebenfalls der Benutzername sowie die Details der ausgewählten Einheit.

Ergebnisüberblick der Trainingsergebnisse

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Sie erhalten nun eine Übersicht über alle in dieser Trainingseinheit durchgeführten Atemzüge. Diese sind aufsteigend sortiert und ermöglichen eine schnelle Auswahl des gewünschten Atemzugs. Wenn Sie mit der Maus über die einzelnen Atemzüge fahren, werden Ihnen die subjektive Einschätzung, sowie Datum, Uhrzeit und Parameter der einzelnen Atemzüge angezeigt.

Durch Doppelklick auf eine Einheit öffnet sich diese im Modus Traingseinheiten Einzelheiten (siehe Übersicht links oben). In der zentralen Anzeige erscheint nun ebenfalls der Benutzername sowie die Details der ausgewählten Einheit.

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Ergebnisüberblick der Testergebnisse

Für einen Überblick über die geleisteten Testergebnisse und deren Parameter des jeweiligen Nutzers wechseln Sie in die Ergebnisüberblick-Funktion und wählen Sie Test.

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Verfahren Sie zur Auswertung jedes einzelnen Tests (sowie dazugehörigen Atemzügen) wie in –Ergebnisüberblick der Trainingsergebnisse- beschrieben.

 

Frühling ist Heuschnupfenzeit!

Sie haben Heuschnupfen – der Shaker Deluxe hilft Ihnen, diese Zeit besser zu überstehen!

Durch die altbewährte Methode der “Klopftherapie”, die hier durch die sich bewegende Stahlkugel entsteht, kann der Bronchialschleim besser abgehustet werden.

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Beobachtung bei einer Triathletin

Veränderung des Fettstoffwechsels durch Atemmuskulaturtraining

Untersuchungsmethode:

Spiroergometrie mit dem Aeroman. Beide Test wurden nach identischen Testprofilen durchgeführt. Die letzte Nahrungs- und Koffeinaufnahme lag bei beiden Tests mindestens 2 Stunden zurück und es wurde am Testtag sowie am Vortag kein Training absolviert.

Startsituation:

Mit steigender Intensität reduzierte sich sehr schnell der Anteil an Fetten am Gesamtenergiestoffwechsel. Bereits in der 2. Stufe bei 8,8 km/h ging der Anteil der Fette von 44% auf 22% zurück. Bei 9,5 km/h hat sich der Anteil der Fette auf nur noch 10% reduziert, eine insgesamt suboptimale Stoffwechselsituation. Die Leistung an der anaeroben Schwelle beträgt 11,2 km/h.

Endsituation:

Nach 8,5 Wochen Atemmuskulaturtraining mit dem POWERbreathe, trainiert wurde 2 x täglich mit jeweils 30 Atemzügen.

Der Fettstoffwechsel hat sich deutlich verbessert, bei zunehmender Belastung ist nur noch ein langsames Zurückgehen des Fettanteils zu beobachten. Die Leistung an der anaeroben Schwelle hat sich auf 13,2 km/h verbessert.

Atemmuskulatur-Training bei der 1. Herren des MTV Treubund Lüneburg

Immer auf der Suche nach neuen Innovationen testen der Trainerstab und 7 Spieler der 1. Herren des MTV Treubund derzeit ein Trainingsgerät zur Stärkung der Atemmuskulatur.
Die Testphase wird durch die Firma POWERbreathe, die die Atemmuskulaturtrainer vertreibt, professionell begleitet und unterstützt. Durch das regelmäßige Training der Atemmuskulatur wird diese gestärkt und gefestigt, die körperliche Leistungsfähigkeit bei Sprints und Ausdauerläufen verbessert sich.
Zu Beginn der Testphase wurde bei den beteiligten Spielern der sogenannte Einstiegwert gemessen, am 06. März fand die zweite Messung statt und die Weiterentwicklung wird dokumentiert. Der Test wird weiter fortgeführt, sodass die durchweg positiven Veränderungen weiter dokumentiert werden.
In einer ggf. weiteren Testphase kann die Atemmuskulatur zu einem verbesserten Laktatabbau genutzt werden, dieser Vorteil wird dann mit Hilfe von Laktattests sichtbar gemacht und dokumentiert. Wir werden das Projekt weiter begleiten und berichten.

POWERbreathe K5 – Kurzüberischt der Optionen

BreatheLink = Softwaresteuerung des POWERbreathe K5
Die BreatheLink-Software ermöglicht exaktes Training, optimale Kontraktion und bestmögliche Auswertung der Trainingseinheiten und der Atemparamter Stärke, Volumen, inspiratorischer Fluss, Energie, Leistung und verwendeter Widerstand. Sie verfügt über 3 Modi: Training, Test und Customise. darüberhinaus stehen zu jedem einzelnen Atemzug Review-Funktionen zur Verfügung. Die Software arbeitet ausschließlich mit dem Handteil K5, nicht mit den Modellen K1, K2 oder K3.

AVL = Advanced Variable Loading
Dies bezeichnet die variable Widerstandsverstellung. Diese macht die K-Serie noch effektiver! Mit steigendem Volumen (nachlassende Kraft der inspiratorischen Atemmuskulatur) variiert/senkt die K-Serie den zu überwindenden Widerstand individuell ab. Somit ist auch unter höchster Belastung eine größtmögliche Ausnutzung des Atemvolumens und bestmögliche Kontraktion der Atemmuskulatur möglich.

Atemparameter
Die BreatheLink-Software ermöglicht Ihnen eine detaillierte Darstellung der folgenden Atemparamter:
Widerstand in cmH2O
genutztes Lungenvolumen in Litern
Energie in Joule
Leistung in Watt
inspiratorischer Fluss in Litern/Sek.
Atemmuskulaturstärke in cmH2O

Ventilkopf-Mundstück
Das ventilkopf-Mundstück der POWERbreathe K-Serie verfügt über ein verstellbares Ventil, die Steuerung erfolgt über die Handteile der POWERbreathe K-Serie. Die Technik der K-Serie ermöglicht bis zu 4.000 verstellungen des Ventils pro Sekunde. Die Atemparameter werden bis zu 500 mal pro Sekunde gemessen und abgeglichen. Der Wechsel des Ventilkopf-Mundstückes wurde bewußt einfach gehalten, somit ist ein schneller Wechsel zwischen Teamkollegen, familienmitgliedern oder bei Patienten möglich. Die ventilkopf-Mundstücke sind als separate Ersatzteile in 3 verschiedenen Farben lieferbar.

Buch: Breathe Strong, Perform Better
Frau Prof. Alison McConnell veröffentlichte in 2011 ihr umfassendes Standardwerk über Atemmuskulaturtraining mit vielen Fachinformationen aus den Bereichen Medizin, Physiotherapie, Sport und Praxisalltag. Das Buch enthält sowohl fachinformationen aus über 30 Jahren Erfahrung im Bereich des Atemmuskulaturtraining als auch praktische Anwendungen für Sportler zur Einbindung des Atemtraining in Ihre tägliche Trainingsroutine (z.B. Bankdrücken mit inspiratorischem Widerstand oder Radfahrübungen). Das Buch ist auch für Laien leicht verständlich geschrieben. Die Sprache ist Englisch und es umfaßt 274 Seiten.

Extrem-Schwimmer Bruno Baumgartner über das Training der Atemmuskulatur mit seinem POWERbreathe K3


„Früher war ich der Meinung, dass ich meine Lunge nur im Wasser und beim Schwimmen trainieren könne. Erst der PowerBreathe K3 hat mir gezeigt, dass es eine sehr einfache und effektive Methode gibt, dies auch jeden Tag zu Hause zu tun. Nur je 30 Atemzüge am Morgen und Abend waren nötig, um meine Leistungsfähigkeit merklich zu verbessern! Ein Zeitaufwand, der in jedem Trainingsprogramm Platz hat. Gerade mir als Langstreckenschwimmer hat es sehr geholfen, die Atemfrequenz niedriger und ruhiger zu halten. Die so gesparte Energie kann das Zünglein an der Waage sein!“
Bruno Baumgartner

Weitere Informationen unter www.channelswimming.ch

Asthmatiker können durch Ausdauersport ihre Asthmakontrolle erheblich verbessern

Asthma bronchiale die Sport treiben, können ihre Erkrankung besser unter Kontrolle bringen als Asthmatiker, die ausschließlich Medikamente einnehmen. Darauf weisen die Lungenärzte der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) in Berlin hin. „Eine aktuelle Studie (im European Respiratory Journal 2011, Band 37, Seite 318-323) hat gezeigt, dass Patienten, die zunächst dreimal pro Woche unter Anleitung und dann fünfmal pro Woche selbständig ein herzfrequenzgesteuertes Ausdauertraining absolvieren sowie zusätzlich einmal pro Woche Krafttraining machen, deutlich bessere Ergebnisse erreichen bezüglich ihrer Asthmakontrolle, ihrer Lebensqualität und ihrer physischen bzw. aeroben Fitness“, erläutert Prof. Dieter Köhler vom wissenschaftlichen Beirat der DGP und Leiter der Lungenfachklinik Kloster Grafschaft im sauerländischen Schmallenberg. Eine gute Asthmakontrolle bedeutet, dass Asthmabeschwerden (pfeifende Atemgeräusche, Husten, Kurzatmigkeit, Engegefühl oder Schmerzen in der Brust) vor allem nachts nur noch selten bis gar nicht mehr auftreten und dass der Patient weniger Notfallmedikamente benötigt.

Insbesondere auch Asthmatiker mit zusätzlichen Ängsten und Depressionen profitieren
Bisher war der Nutzen von körperlichem Training bei Asthma weit weniger gut belegt als beispielsweise bei der chronischen Lungenerkrankung COPD. „Es gibt nach wie vor viele Asthmatiker, die trotz optimaler Medikation und Patientenschulung keine ausreichende Asthmakontrolle erreichen, die also häufig Beschwerden bis hin zu plötzlichen Asthmaanfällen erleiden“, erklärt Köhler. „Diese Studie beweist, dass Ausdauertraining einen wichtigen Beitrag liefern kann, um die Asthmakontrolle, Lebensqualität und körperliche Leistungsfähigkeit der Patienten zu verbessern. Das gilt übrigens insbesondere auch für Asthmatiker, die zusätzlich unter Ängsten und Depressionen leiden, wie bereits eine ältere Studie (siehe Chest 2010, Band 138, Seite 331-337) aufgezeigt hat: Diese Patienten können bereits von 60 Minuten Ausdauertraining pro Woche erheblich profitieren.“

Den Bericht finden Sie auf der Seite der Lungenärzte im Netz.

Matthias Krizek ist neuer österreichischer Rad-Staatsmeister!

Matthias Krizek

Matthias Krizek

Österreichische Rad-Staatsmeisterschaften verliefen für den POWERbreathe-Trainierten Matthias Krizek mehr als erfolgreich!

Bei den österreichischen Straßen-Staatsmeisterschaften im Burgenland sicherten sich heute Matthias Krizek und Andrea Graus die Meistertitel. Bei den Damen wiederholte damit die Tirolerin Graus ihren Vorjahrestitel, beim Eliterennen der Herren gaben heute durchwegs die jungen Fahrer – an der Spitze Italien-Legionär Krizek – den Ton an.
Die Herren mussten rund um Eisenstadt auf einer wunderschönen Strecke vier Runden mit insgesamt 170 Kilometern bewältigen. Es
entwickelte sich ein dramatisches Rennen bei schwierigen Verhältnissen. Vor allem der immer wieder einsetzende Regen machte
die Abfahrten gefährlich. Bereits in der ersten Runde erwischte es einen Mitfavoriten. Josef Benetseder vom Team Vorarlberg stürzte in der Zielkurve und konnte nur mühsam wieder zum Hauptfeld aufschließen.

Ab Kilometer 25 prägte eine fünfköpfige Spitzengruppe bis in die dritte Runde das Renngeschehen. Dann schlossen weitere Fahrer auf,
wodurch sich eine 22 Mann starke Spitze mit Fahrern aus allen Teams formierte. Unmittelbar danach – bei einer Gegenattacke – rad, Zoidl und Krizek bei Kilometer 113 ab. In der vierten Runde entschied sich das Rennen: Probst, Hofer und Preidler schlossen zu den
drei Führenden auf, doch auf den letzten zehn Kilometern konnten sich nur noch Zoidl und Krizek vorne halten. Der Vorsprung der Beiden auf die Verfolger – wo vor allem das Tyrol Team Tempo machte – wuchs stetig. Bei der letzten Abfahrt vom Stotzinger Berg löste sich Krizek von seinem Konkurrenten und jubelte über seinen ersten Meistertitel!

Der 23-jährige Wiener Matthias Krizek, der in dieser Saison bei der italienischen Mannschaft Team 2000 Veneto Marchiol – dem Farm-Team von Liquigas – unter Vertrag steht, konnte damit nach dem U23-Meistertitel im Vorjahr heuer bei den Profis triumphieren: “Die Freude ist riesig. “Erst vor rund einem Monat feierte ich in Italien meinen ersten Saisonsieg und jetzt gewinn ich bei
den Meisterschaften. Ich bin froh, dass ich bei der letzten Abfahrt die nötigen Meter auf Riccardo herausfahren konnte.”
Der Welser Riccardo Zoidl belegte mit 20 Sekunden Rückstand den zweiten Platz vor Andreas Hofer vom Tyrol Team (plus 1:06 Minuten). Hofer holte sich damit auch den ÖM-Titel der U23-Fahrer. Beeindruckend am Ergebnis der Profis ist, dass sich auf den ersten Plätzen nur junge Fahrer finden.

Graus siegt bei den Damen
Im 85 Kilometer langen Rennen der Damen feierte die Tirolerin Andrea Graus vom ARBÖ Radteam Niederösterreich einen unangefochtenen Sieg. Sie gewann 32 Sekunden vor ihrer Teamkollegin Elisabeth Reiner, den dritten Platz belegte Karin Pekovits von ARBÖ Kuota Speed.

Großartiger Erfolg für Birgit Demel beim Franken Bike Marathon in Trieb

Am Sonntag, den 29. Mai 2011 fand in Trieb / Lichtenfels wieder der alljährlichen stattfindende Frankenbike-Marathon statt.

Strahlender Sonnenschein, beste Bodenbedingungen, eine wunderschöne und abwechslungsreiche Strecke sind die Zutaten aus denen man eine schöne Veranstaltung machen kann. Wenn dann, wie beim RVC in Trieb, die ehrenamtlichen Veranstalter und Helfer mit soviel Hingabe und Enthusiasmus bei der Sache sind, kann man von einem perfekten Tag sprechen.
Die eigentlich abgeklärte, weil eine der erfahrensten Mountainbikerinnen der Szene, Birgit Demel, wirkte vor dem Start etwas nervös,
lastete doch der Druck der Titelverteidigerin auf ihr. Ein Verdacht auch Mageninfekt und defekte Kontaklinsen taten ihr Übriges. Obwohl Birgit im Vorjahr die Langdistanz mit über 80 Kilometern souverän gewonnen hatte, gingen die meisten Beobachter von einem überaus spannenden Wettkampf aus. Birgit wollte ihre Mitstreiterinnen, die thüringische MTB-Marathon-Meisterin und Gewinnerin der Rocky-Serie von 2010, Katja Hentschel vom Team Bike-Parts/Progress und die Lokalmatadorin Tanja Trinkwalter vom RVC Trieb nicht unterschätzen. Die drei Damen ließen sich dann auch ab dem Startschuss um 10 Uhr nicht aus den Augen und heizten sich durch ein vom Start weg forciertes Tempo gegenseitig mächtig ein.

Nach einem Schaltfehler mit anschließendem Kettenklemmer schob sich eine fünfköpfige Männergruppe zwischen Demel und den nun führenden Damen Trinkwalter und Hentschel. In der folgenden Abfahrt wurde Birgit Demel zudem noch durch die unsichere Fahrweise eines vorausfahrenden Mannes ausgebremst. Ab diesem Zeitpunkt beschloß Birgit, sich nicht weiter unter Druck setzen zu lassen. Sie vertraute auf ihr gleichbleibende Stärke auf der Langstrecke und fuhr konsequent ihr eigenes Tempo.

So konnte sie dann noch während dem 40 Kilometer langen A-Teil der Strecke an Katja Hentschel vorbeiziehen.
Birgit wollte dann im verwinkelten B-Teil der Strecke das Hinterrad der streckenkundigen Tanja Trinkwalter suchen und erst auf den letzten 20 Kilometern des C-Teils Ihre gleichbleibende Leistungsstärke ausspielen. Doch kaum das Hintrrad von Tanja Trinkwalter erreicht, erkannte Birgit Ihre Chance und zog selbstbewußt an der Lokalmathadorin vorbei. Den Rest der Strecke fuhr Birgit ungefährdet Ihrem Gesamtsieg entgegen.

So erreichte sie nach 4:19 Stunden in erstaunlicher Frische und gut gelaunt das Ziel. Katja Hentschel folgte mit exakt 6 Minuten Rückstand und Tanja Trinkwalter kam elf Minuten später um 4:30 durchs Ziel. Birgit gewann somit sowohl die Gesamtwertung der Damen als auch die Altersklassenwertung und wurde vom RVC Trieb dementsprechend geehrt.

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