Nina Eim ist 27 Jahre alt und kommt aus Itzehoe. Sie ist Profi-Triathletin und gehört zur deutschen Nationalmannschaft. Mit 20 Jahren wechselte sie zum Training nach Potsdam. Bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris belegte sie Platz 12. Ihren bisher größten Erfolg feierte sie im März 2026: den Sieg beim Weltcup auf Lanzarote, ihren dritten Karriere-Weltcupsieg. Ihr erklärtes Ziel ist die Weltspitze des Triathlonsports. Im Interview spricht Nina Eim über ihren Weltcup-Sieg, Olympia und ihr Atemmuskeltraining.
Interview: Diemo Melüh
Fotos: privat

Lanzarote: für Nina Eim eine Standortbestimmung
Lungentrainer: Du hast den Weltcup auf Lanzarote gewonnen, deinen dritten Karrieresieg. Was war in diesem Rennen anders als bei den anderen beiden?
Nina Eim: Es war das erste Rennen des Jahres. Das ist jedes Mal wieder eine Standortbestimmung.
Bei welchem Rennen hast du zum ersten Mal gemerkt, dass du zu den Topfavoritinnen zählst?
Als ich zum ersten Mal die Startnummer 1 bei einem Weltcup hatte. Das war 2023 in Rom, kurz nachdem ich die Olympiaqualifikation erfolgreich erreicht hatte.
Du bist als 20-Jährige von Itzehoe nach Potsdam gegangen. Was würdest du der Nina von damals heute raten?
Ich würde ihr raten, sich nicht so viel Druck zu machen. Nicht jedes Training läuft gut. Wichtig ist nur, dass man langfristig dranbleibt und sich nicht zu sehr von einer schlechten Einheit oder einem schlechten Wettkampf verrückt machen lässt.
Olympia 2024 in Paris, Platz 12: Wie blickst du heute auf dieses Rennen zurück?
Das Rennen war natürlich ganz besonders. Ich war einfach froh, dass ich es geschafft habe, mich für Olympia zu qualifizieren und dort gesund am Start stehen zu können. Während des Rennens war ich super fokussiert, weil ich keine Fehler machen wollte. Als ich dann als zwölfte ins Ziel gelaufen bin, war ich glücklich, ein solides Rennen absolviert zu haben.
Atemmuskeltraining im Trainingsalltag von Nina Eim

Wie bist du auf POWERbreathe gestoßen?
Seit Ende letzten Jahres habe ich einen neuen Schwimmtrainer, Hannes Vitense. Hannes hat mir über das Training mit POWERbreathe berichtet, und ich wollte es gern ausprobieren.
Was hat sich für dich im Training verändert, seit du mit dem Atemmuskeltraining begonnen hast?
Durch das Atemmuskeltraining fokussiere ich mich viel bewusster auf meine Atmung während des Trainings und probiere damit, das Training noch effizienter zu gestalten.
Was machst du an einem Tag, an dem du nicht trainierst?
Das kommt selten vor. Eigentlich trainiere ich jeden Tag. An einem Tag, an dem ich wenig oder gar nicht trainiere, gehe ich gerne Kaffee trinken oder backe etwas.
Itzehoe und Potsdam: zwei Orte, ein Zuhause
Itzehoe oder Potsdam – wo fühlst du dich heute mehr zu Hause?
Ich fühle mich in beiden Orten sehr wohl. Itzehoe wird immer meine Heimat bleiben; ich bin dort noch sehr gerne und besuche meine Familie. In Potsdam fühle ich mich inzwischen aber auch zu Hause.
Du hast einmal gesagt, die Weltspitze sei dein Ziel. Wie nah bist du diesem Ziel heute?
In den letzten Jahren konnte ich zeigen, dass ich konstant Top-10-Platzierungen in den Rennen erzielen konnte, einige davon sogar gewinnen. Auch den Traum der Olympia-Qualifikation konnte ich mir erfüllen. All das ist für mich schon sehr nah an der Weltspitze dran.
Was wünscht du dir für die nächsten Jahre – sportlich und persönlich?
Ich würde mir wünschen, verletzungsfrei und gesund zu sein, um den Sport noch viele Jahre auf höchstem Niveau ausüben zu können. Dabei ist mir wichtig, dass der Spaß nicht zu kurz kommt und ich weiterhin glücklich und zufrieden bin.
Ninas Ausrüstung fürs Atemmuskeltraining
Nina Eim trainiert ihre Atemmuskulatur mit dem POWERbreathe Medic Plus und dem POWERbreathe Smart Adapter – als festen Bestandteil ihres täglichen Trainings auf dem Weg zur Weltspitze.
POWERbreathe Medic Plus
POWERbreathe Smart Adapter